ELDAD

 

Geboren wurde ich in Köln in den späten 60ern des letzten Jahrhunderts. Fußball und "Cowboys und Indianer" waren nicht mein Ding. So entstanden bereits in der frühen Jugend, motiviert durch ein gefördertes Kunstinteresse, erste Malereine und Zeichnungen. Beeinflusst durch mein direktes Umfeld und so auch durch Plakate, Typografie und Ornamentik der 20er und 30er Jahre, die das Restaurant meines Vaters schmückten sowie der Pop Art der 60er und 70er konzentrierte ich mich Mitte der 80er Jahre auf grafische Arbeiten.

Während meines Studiums in Köln konnte ich erste Erfahrungen als freier Grafiker in der Werbeszene von Köln und Düsseldorf sammeln. In den 90ern folgte dann meine Selbständigkeit mit einer Werbeagentur.

 

Anfang des neuen Jahrtausends erfolgte dann der Ausstieg aus der Werbung und als Kind zweier Gastronomen starte ich meine Karriere in der Gastronomie. Gestalten wurde nun zum Selbstzweck und ich konnte, wenn auch zeitlich eingeschränkt, experimentell im Umgang mit Stilelementen meine künstlerische Entwicklung im Schneckentempo fortführen.

 

2013 erfolgte letztendlich der Verkauf meiner Restaurants. Mit der gewonnen Zeit und einer gewissen finanziellen Unabhängigkeit konnte endlich meine Leidenschaft für das künstlerische Schaffen die Oberhand gewinnen. Seit dieser Zeit habe ich insbesondere mit Stencils experimentiert. Diese Technik beherrscht meine Arbeiten und werden mit Collagen und Acrylfarben als Ergänzung oder Unterbau ergänzt. Die Vermengung und Verknüpfung dieser unterschiedlichen Techniken ist Basis für die Prozesse, die sich stets neu verbinden.


ABSTRACT LADIES
Mein Leitmotiv sind abstrakte weibliche Motive, oftmals in sexueller Provokation. Die Figuren, moduliert durch organisch fließende Flächen aus Licht und Schatten, ohne Bezug zur Wirklichkeit, stehen in Kontrast zu geometrischen Elementen des Umfelds. So soll der Eindruck entstehen, dass die Charaktere dem ebenso abstrakten und damit unwirklichen Umfeld entspringen, um sich zu offenbaren.


VIRGIN FACES
Meine zweite Motivreihe sind Portraits, die ich flächenhaft, vereinfacht und auf das Wesentliche reduziert gestalte. Ich nenne sie „Virgin Faces“. Gesichter ohne Geschichte, ohne die Zeichen der Zeit. Einfach, jungfräulich, schön. Mit ihrer individuellen Wesensart präsentieren sie sich dem Leben, das sie formen wird.

 

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© Schönfeld